
Gerade kommen die Bilder aus den USA bei SKY. Mehrere Bomben sind im Zielbereich des Boston Marathons detoniert und haben Zuschauer und Läufer getötet oder verletzt. Gerade als die Zieluhr mit der dicken Vier vorne den Großteil der Spaß- und Freizeitläufer ankündigt, gehen die Sprengsätze hoch.
Die Fernsehbilder sind schockierend. Als die erste Detonation erfolgt, fällt ein Läufer kurz vor dem Ziel um. Menschenmassen strömen davon, versuchen den Bereich zu verlassen, fürchten um ihr Leben. Ein Helfer geht jedoch den entgegengesetzten Weg. Rennt zum am Boden liegenden Läufer hilft ihm auf und schafft ihn aus der Gefahrenzone. Ein toller Einsatz, übermenschlich.
Eigentlich wollte ich heute über meine schönen Erlebnisse beim Bonn Halbmarathon berichten. Angesichts der schrecklichen Bilder aus Boston, sind meine Gedanken bei den Opfern, deren Familien, den Läufern und auch den vielen Helfern. Ich kann meine Emotionen kaum ordnen und es überschlagen sich die Erinnerungen. Persönliche Momente an die Stadt Boston mischen sich in die Gefühle und wühlen mein Läuferherz auf. Bonn ist weit, weit weg.
Meine Gedanken sind bei den Läufern, Zuschauern und Helfern, sowie bei deren Familien.
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