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— andreas duck

Und was ist mit Tee – imogti

Kaffe ist nicht so mein Ding, hab ich noch nie gemocht. Also bleibt nur Tee. Allerdings bin ich auch hier nicht so der Kenner. Meist schwarz, ab und an rot und selten grün brüht es in meiner Teetasse. Auch wenn ich mehrere Liter Tee am Tag trinke, ich habe nicht wirklich Ahnung, was da meinen Schlund hinabläuft. Nun habe ich in meiner Twitterliste verschiedene Leute, die sich gerne über Tee unterhalten und hier einen Zusammenhang zum Sport herstellen. Neugierig, was sich hinter den Beuteln, Shakes, Pulvern und Blättern verbirgt, habe ich mich mit @eiswuerfelimschuh unterhalten. Ihrer Meinung nach sollte ich es mal mit Shakes versuchen.

Shakes? Das ist doch für Anfänger, eigentlich genau richtig für mich. Allerdings spricht sie so begeistert von Matcha-Tee, dass ich interessiert bin. Mehrere Leute empfehlen mir den Tee von imogti und als sich dann die Betreiber von imogti bei mir direkt melden, muss ich einfach bestellen.

imogti klingt seltsam. Kunstwörter, die mit einem “i” beginnen wollen hip und aktuell sein. Das mag hier auch so sein, allerdings mit einem kleinen Augenzwinkern. imogti kommt aus München und wenn man im Geiste den Trachtenhut und die Lederhose anzieht, deutet sich der Firmenname direkt anders: i steht für ich, mog für mag und ti für tee. Aha! Lustig.

Bestellt habe ich mir den Matcha-Tee. Bei meinem Streifzug durchs Netz entdecke ich die ganze Philosophie hinter dem Getränk. Es existiert ein Kult um die Zubereitung, Wirkung und Herkunft der Matcha-Sorten. Man benötigt Schalen, Besen, Tassen und besondere Löffel. Als mein Paket dann am nächsten Tag ankommt habe ich nur den blanken Tee, ohne Kultzubehör im Haushalt. Jeder Anhänger von Matcha darf ab hier nicht weiterlesen.

Ich entnehme dem Umschlag einen Beutel mit Tee, die Rechnung und eine nette Beschreibung mit Rezepten für Matcha-Tee. Na dann mal los. Auf der Rückseite des Pulvers steht eine Kurzanleitung zur Zubereitung: 1g und 200ml, 80°C heißes Wasser. Ich stelle den Wasserkocher an, lasse es etwas abkühlen, nehme meine Tasse, packe etwas von dem grünen Pulver in eine Müsli(!)schale und nehme den Mixer. Schneebesenaufsatz drauf, Wasser aufs Pulver und gib ihm.

Das Wasser färbt sich giftig grün. Sieht gesund aus. Ab in die Tasse und an den Gaumen. Der Geschmack ist, nun ja, wie bei grünem Tee, wen wundert es. Etwas intensiver und angeblich gesünder, aber für meinen Geschmackssinn grüner Tee. Kein falscher Eindruck, es ist lecker. Ob man da einen Kult betreiben muss und nicht mehr ohne kann werden die nächsten Rezepturen ergeben. Pur ist es “nur” grüner Tee.

Wer es mag und einen netten Kontakt sucht, der ist mit dem Matcha von imogti an der richtigen Stelle. Alle anderen können auch beim grünen Tee aus dem Asiashop bleiben.

Und was hat das mit Sport zu tun? Nichts! Zumindest nicht aktiv. Gesundheit ist natürlich auch Sport, aber ob’s hilft?
Oder wie man in München dann sagt: “Wenn’s schee macht”